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Mia Asai
Admin - White Kiss
   
Dabei seit: 30.11.2007
Beiträge: 804
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Genau genommen kann ich dir darauf keine Antwort geben, denn dadurch, dass meine Großeltern "verhätnismäßig" noch jung sind, ist bisher noch niemand gestorben, der mir in der Beziehung nahe stand... als meine Uroma starb, war ich noch relativ jung... habe es aber im großen und ganzen mit Fassung getragen.
Ist aber wohl auch eine Frage dessen, wie nah man dem Menschen stand, der verstorben ist... ein entfernter Bekannter geht einem selten so nahe, wie ein enger Verwandter.
Allerdings, dadurch das ich umgezogen bin und meine Familie nur noch selten sehe, hatte ich beim letzten mal auch Gedanken, wo mir bewusst wurde, wie sehr ich einige meiner Familienmitglieder vermissen werde, wenn sie mal nicht mehr leben sollten.
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19.11.2009 22:17 |
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Shariko
Guardian
  
Dabei seit: 02.12.2007
Beiträge: 349
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Der Tod ist wirklich eine Angelegenheit, mit der jeder anders umgeht. Da sehe ich es z. T. wie Mia, dass auch die Verbundenheit zu den jeweiligen Personen eine gewisse Rolle spielt.
Als ich noch sehr jung war, ist mein Großvater väterlicherseits gestorben. Dieses hatte ich damals noch recht gut aufgefasst, da ich ihn im Verhältnis gesehen noch nicht so lange kannte, auch wenn es doch schon eine seltsame Situation war, dass auf einmal eine mir bekannte Person nicht mehr da war.
Anders sah das bei einem Schulkollegen aus, der durch einen Unfall verstarb. Erst als man auf der Beerdigung war, hatte ich richtig begriffen, dass er nicht mehr unter uns weilt, was doch ein Schock war.
Manchmal frag ich mich in letzter Zeit auch, wie es ist, wenn meine Großeltern mütterlicherseits nicht mehr sein sollten. Es wäre auf alle Fälle eine mehr als ungewohnte Situation, da ich sie quasie fast jeden Tag sehe. Vermissen würd ich sie auf alle Fälle, auch wenn es Situationen gibt, wo ich sie sprichwörtlich an die Wand klatschen könnte, was aber mehr mit ihrem Alter zusammenhängt, als mit der Person^^
Ne, aber der Tod ist halt ein ernstes Thema, welches leider viel zu oft todgeschwiegen wird (ich weiß, Wortwitz, ist aber sehr zutreffend). Der Tod ist nun mal ein Teil des Lebens, was unumstritten ist. Denn wenn man nicht sterben könnte, könnte man auch nicht leben. Daher nutze den Tag, carpe diem.
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Zum Drachenstreichelgehege
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30.11.2009 19:21 |
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Fye-san
fleißiges Bienchen
  
Dabei seit: 13.07.2008
Beiträge: 307
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Im September ist der beste Freund meiner Schwester gestorben... 10 Minuten Motorad fahren... Für mich begann da eine sehr traurige Zeit. Ich kannte ihn seitdem ich 10 bin und für mich war er sowas ähnliches wie ein großer Bruder. Einen solchen Menschen zu verlieren ist schon sehr schlimm... Ich konnte nicht einmal zur Beerdigung gehen... Ich lag nur in meinem Bett. Doch wenn ihr denkt das is schlimm... Dann habt ihr euch geirrt...
Letzte Woche hatte meine Mutter einen Herzinfakt.
Als ich realisiert habe, dass sie Tod sein könnte dachte ich, ich möchte nicht mehr leben, nie mehr wieder. Ohne sie wäre mein Leben nicht mehr lebenswert. Ich bin doch erst 16 geworden, ich brauche sie noch. Zum Glück ist meine Mutter eine Kämpferin und hat es geschafft zu überleben. Doch es ist wirklich schrecklich die Kleinste in der Familie zu sein, denn plötzlich war der Notarzt da und ich wusste nichts. Eine Freundin war da, noch dazu. Ich ging dann nach oben, mit dem Vorwand was zum trinken zu hohlen und dann seh ich da Defribrilator und EKG. Ich war geschockt und dann war da noch eine ahnungslose Freundin, der du eine heile Welt vorspielen musst. Doch ich musste einfach weinen... Ich denke, fast jeder hätte das in meiner Situation gemacht. Doch ich fasste mich schnell wieder und tat so, als sei alles in Ordnung... Aber als meine Schwester zu mir sagte: "Wir fahren jz ins Krankenhaus, die Mama hat nen Herzinfakt." Dachte ich einfach nur: BITTE LASS DAS NUR EINEN TRAUM GEWESEN SEIN... Ich war in sowas wie einer Schockstarre. Ich konnte nicht sprechen, mich nicht bewegen sonst irgendetwas. Und da war immer noch diese Freundin, die du nicht mehr anlügen konntest. Und ich lag in meinem Bett... In diesem Moment war ich froh, dass jemand da war, doch auch sauer, dass ich wegen ihr nicht mitfahren konnte. Ganz ehrlich, vieles im Leben ist schlimm... Doch wenn man denkt, man verliert den liebsten Menschen, dann ist das wirklich das schlimmste.
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09.01.2010 22:49 |
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